1106 wurden auf Bestreben der Kölner Bürgerschaft und auf Geheiß Kaiser Heinrichs IV. (1050-1106) die Vorstädte Niederich (im Norden), Westenich (im Westen) und Oversburg (im Süden) mit Wall, Graben und 12 oder 13 steinernen Torburgen gesichert. Das Stadtgebiet wurde dadurch auf circa 200 Hektar vergrößert. Der Verlauf der Stadtbefestigung läßt sich heute noch über weite Strecken anhand der Straßennamen nachzeichnen (z.B. Katharinengraben, Perlengraben). Obertägig hat sich von dieser ersten mittelalterlichen Stadtbefestigung nichts erhalten. |