Aktuelle Baustelleninfos (1. bis 8. September 2008)
Einbau von Ankern zur Sicherung der Wände
Einbau von Ankern zur Sicherung der Wände

Aushub des Erdreichs
Aushub des Erdreichs

Die Haltestelle Heumarkt liegt unterhalb des Übergangs der Cäcilienstraße in die Pipinstraße. Sie wird zu einem innerstädtischen Nahverkehrsdrehkreuz ausgebaut. Es existiert bereits eine oberirdische Station Heumarkt, an der mehrere Ost-West-Linien halten. Hier wird die größte und tiefste Haltestelle der Baumaßnahme Nord-Süd Stadtbahn Köln hergestellt. Es wird nicht nur der Bahnhof für die Nord-Süd-Verbindung gebaut, sondern auch der für die Ost-West-Verbindung. Diese soll zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls in den Untergrund gelegt werden.

Derzeitige Arbeiten:
- Auf der Augustinerstraße finden zwischen der Kleinen Sandkaul und der Martinstraße sowie am zukünftigen Ausgang vor Klein St. Martin archäologische Arbeiten statt. Die Baugrubenwände werden bei Voranschreiten der Arbeiten in die Tiefe mit zwischen Stahlträgern verkeilten Holzbalken oder Spritzbeton gesichert.
- Ein nicht mehr benötigter Teil des bisherigen Treppenaufgangs Martinstraße wird abgebrochen, um den Anschluss an die neue Haltestelle zu schaffen.
- In der Baugrube wird Erdreich ausgehoben. Zur Absicherung der Schlitzwände werden sukzessive Stahlaussteifungen eingebaut.
- Im südöstlichen Treppenbereich wird eine Kanalbaugrube geschaffen.
- Für die Verlegung des Verkehrs auf die nördliche Seite der Augustinerstraße wird das Baufeld geräumt, Geräte und Baustelleneinrichtung werden entfernt.

Kommende Arbeiten:
Die Baugrube wird bis auf Endtiefe ausgehoben und mit Stahlträgern und Ankern gesichert. Anschließend wird der Rohbau der Haltestelle hergestellt. Hierfür werden Böden, Wände und Decken aus Stahlbeton gebaut.

Abgeschlossene Arbeiten:
- Die sogenannten Schlitzwände wurden errichtet. Diese führen bis zu 45 Meter tief ins Erdreich und umschließen die Baugrube. So kann innerhalb der Baugrube der Grundwasserspiegel abgesenkt werden. Nachlaufendes Wasser wird durch Brunnen abgepumpt und über die „blauen Rohre“ in den Rhein abgeleitet.
- Ein Hauptabwasserkanal verläuft durch die Baugrube und musste im Zuge der Bauarbeiten komplett erneuert werden.
- Um die Baugrube herum befindliche Gebäude wurden durch verschiedene Maßnahmen gesichert.
- Die beiden Tunnelbohrmaschinen sind durch die mit Erdreich gefüllte Baugrube hindurch gefahren.

Verkehrssituation:
- Die Gürzenichstraße ist vom Heumarkt aus in Richtung Quatermarkt Einbahnstraße und die Kleine Sandkaul von hier aus zur Augustiner-/ Pipinstraße hin befahrbar.
- Eine Einfahrt in die Altstadt ist von der Augustinerstraße durch die Große Sandkaul möglich.
- In der Kleinen Sandkaul stehen zwei Linksabbiegerfahrspuren in Richtung Deutzer Brücke/ Rheinufer und eine Rechtsabbiegerspur in Richtung Neumarkt zur Ausfahrt aus der Altstadt zur Verfügung.