Die Eingriffsfläche erreicht circa 20.000 Quadratmeter in der römischen bis frühneuzeitlichen Stadt. Die Mächtigkeit der archäologischen Schichten schwankt in der Regel zwischen zwei und sechs Metern; im Bereich des ehemaligen römischen Hafens (Kurt-Hackenberg-Platz/Alter Markt) reichen die archäologischen Schichten sogar bis 13 m unter die moderne Platzfläche. Die gesamte Trasse der Nord-Süd-Stadtbahn Köln und der zugehörigen Baustellenflächen ist als Bodendenkmal in die Denkmalliste der Stadt Köln eingetragen. In den Jahren 2000 bis 2002 wurden im Römisch-Germanischen Museum umfangreiche Berichte erarbeitet, die das archäologische und historisch-topographische Wissen zusammenfassen. Diese Berichte sind Grundlage der archäologischen Ausgrabungen, die unter der Fachaufsicht des Römisch-Germanischen Museums/Archäologische Bodendenkmalpflege der Stadt Köln auf den betroffenen Teilflächen bauvorgreifend unternommen werden. Die Finanzierung der archäologischen Ausgrabungen, die zu den derzeit größten archäologischen Unternehmungen in Europa zählen, erfolgt auf der Grundlage des Verursacherprinzips. |